Freitag, 28. März 2008

Lasst das Team arbeiten

Man glaubt garnicht, für wie viele Dinge Software Entwickler gleichzeitig zuständig sind.

Häufig ist die Realitiät, dass ein Engineer einem Projekten zugeordnet ist und trotzdem an anderen Projekten mitarbeitet, tagsüber für den Picket Dienst zuständig ist, beim Betrieb Performance Probleme löst, seine eigene IT managed, schnell mal zur Lösung eines Problems bei Dritten hinzugegezogen wird, Wartungsarbeiten für alte Projekte durchführt und dann eben mal an einem Webinar für 2.5h teilnimmt.

Der Fragmentierungsgrad ist enorm - was kann man da noch leisten? Schafft agile Abhilfe?

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Team nur soviel Arbeit annehmen wird, wie die Rahmenbedinungen es erlauben. Eher abgelenkte Entwickler werden einen geringeren Fortschritt haben. Das fördert die Frustration einzelner, was sich auf das gesamte Team ausbreitet. Das Team und der Scrum Master sind dazu angehalten, solche Punkte im Review Meeting zu besprechen und Lösungen zu finden.

Lasst die Leute arbeiten ...

Kommentare:

Thomas Sittig hat gesagt…

Ich habe das Gefühl, dieser Beitrag erschien an einem Tag, an dem du selbst wiedermal die eierlegende Wollmilchsau im Tagesgeschäft sein solltest, oder?
Ging mir jedenfalls so, als ich vor einer groben Woche einen ähnlichen beitrag erstellte ;)

jp hat gesagt…

Hallo Thomas, in der Tat sieht ein Arbeitstag in aller Regel so aus. Der Post kam aber nicht zustande, weil ich grad wieder mal so einen Tag hatte, sondern ein Kollege.

Er arbeitet an einem Bank Projekt, indem man sich aufgrund mangelnder Zeit fuer agiles Vorgehen entschieden hat. Allerdings aendert man laufend die Agenda, Aufgaben und Sprint-Inhalte. Die Teammitglieder kommen garnicht zur eigentlichen Arbeit.

Da ich diese "Problem" kenne und nicht direkt ueber Dritte schreiben wollte, hab ich mal den Alltag mit der Entwicklerbrille auf gepostet....

Gruss, jp