Freitag, 2. Oktober 2009

Ein neues Projekt - ProjekDE

Ein guter Schulfreund arbeitet schon seit Jahren an einer Idee, die die Medizintechnik revolutionieren soll, ein Markt, in dem ich mich bisher nur begrenzt auskannte. Hin und wieder trafen wir uns eher im privaten Umfeld, tranken ein paar Bier, sprachen von alten Zeit und mehr und mehr kam von seiner Seite Fragen zu meinem Beruf, was ich genau mache und ob ich mir vorstellen könnte, etwas für ihn zu entwickeln.

Im Herbst 2008 habe mich erstmalig genauer mit seiner Idee auseinandergesetzt. Warum soll es gehen?

Er hat mir an recht einfachen Beispiel erklärt, wohin die Reise geht - sagen wir mal das Business Konzept hatte ich begriffen, vorerst. Soweit ich das heute noch nachvollziehen kann, war sein Wunsch eine Anwendung im Internet zu haben, bei der man sich Anwendungscodes freischalten kann. Was das bedeutet und wozu man das braucht werde ich versuchen zum Besten zu geben.

Heute ist es in der Medizintechnik so, dass Geräte inventarisiert werden. Ein Krankenhaus kauft diverse Geräte, die für den Betrieb erforderlich sind. Da diese Geräte recht teuer sind, kann man mit entsprechend langer Lebzeit rechnen. Wie skaliert das Geschäft für die Gerätehersteller? Gar nicht. Man hat dennoch einen Weg gefunden, das Geschäft mit den Krankenhäusern aufrecht zu erhalten, denn die Menge der Krankhäuser ist endlich und schrumpft. Eines der Wundermittel sind sogenannte "Disposables", Wegwerfprodukte, die stehen. Andererseits gibt es auch Austauschkompononten die bei den teuren Gerätschaften zum Einsatz kommen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass einerseits Krankenhäuser über die Motivation des Substanzerhalts selten neue Geräte anschaffen, die die sie bereits besitzen recht teuer Instand halten(müssen) und währenddessen viel Geld für Disposables ausgeben - andererseits verschafft diese Situation den Herstellern ein recht angenehmes Dasein. Krankenhäuser sind heute vielerorts in fester Hand von Herstellern. In Amerika geht man soger soweit, dass der Hersteller dem Krankenhaus nicht nur Gerätschaften, sondern ganze OP-Säle vermietet, sogar mit Personal - wenn gewünscht.

Als mein Schulfreund mir diese Geschichte erzählt hatte, war ich der Meinung ich hätte alles Verstanden - alles klar! Und was bauen wir nun genau? Er hat mit folgender Metapher seine Vison vorgestellt.
"Du kennst doch Prepaid Handies?"
Ja klar, und?
"Und Leasing-Modell bei Autos ist Dir auch bekannt?"
Im Kern stützt sich die Idee auf die Annahme, dass Krankenhäuser nicht länger teure Geräte kaufen, diese Inventarisieren und damit Kapital langfristig binden. Der Budget-Druck in den Krankenhäusern ist gross und wird steigen. Daher werden Krankenhäuser ein Interesse haben Investitionskosten zu reduzieren, wenn nicht gar abzuschaffen. Wie wäre es also, wenn man ein Gerät ähnlich einem Prepaid-Handy leihen könnte und nur für die Anwendung selbst zahlt? Und wie wäre es, wenn man zusätzlich das gesamte Serviceportfolio des Herstellers beanspruchen könnten, z.B. Rückgabe, Umtausch, Garantie, Services, etc. - ohne aber ein Grundbetrag zu bezahlen? Spielt man ein bischen mit dieser Idee wir schnell das Mischkonzept von Prepaid, quasi abzahlen auf Raten mit anschliessendem Übergang in Besitz, und Leasing klar - Pay Per Use!

Meine Aufgabe sollte es sein, eine Internetanwendung zu entwickeln, die den Geschäftsprozess für Pay Per Use unterstützt.

Kommentare:

Mike hat gesagt…

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bobb hat gesagt…

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